Kurt Gisler ist neuer Mitte-Präsident
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Nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten, Flavio Gisler, wählte die Mitte Uri an ihrer Generalversammlung im Mai einen neuen Präsidenten.
An der Generalversammlung vom Mittwoch, 20. Mai, und dem Parteitag der Mitte Uri hat Präsident Flavio Gisler seinen Rücktritt nach neun Jahren im Amt bekannt gegeben. Er wollte den richtigen Zeitpunkt vor den anstehenden Richterwahlen sowie nationalen und kantonalen Wahlen nutzen, um das Zepter zu übergeben.
Gisler zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit und hob mehrere politische Erfolge hervor: die Nomination von Heidi Z’graggen als Bundesratskandidatin, wichtige Wahlsiege auf Kantons- und Bundesebene (Landrats-, Regierungsrats-, National- und Ständeratswahlen) sowie erfolgreiche Richterwahlen. Ebenfalls bedeutend waren erfolgreiche Kampagnen und Abstimmungsentscheide, etwa die Umsetzung des neuen Wahlsystems und verschiedene Gegenkampagnen zu Initiativen, die von der Mitte Uri mitgeprägt und gewonnen wurden.
Erfahrung als Unternehmer
Als neuer Präsident wurde Landrat Kurt Gisler aus Attinghausen gewählt. Kurt Gisler ist seit 2024 Mitglied des Landrats und bringt damit praktische parlamentarische Erfahrung in die neuen Aufgaben ein. Zudem war er bereits an seinem vorherigen Wohnort in Kriens in der Partei und diversen Ämtern sehr engagiert und bringt auch als KMU-Unternehmer in der Privatwirtschaft wichtige Führungserfahrung mit.
In der Kontrollkommission kommt es ebenfalls zu einem personellen Wechsel: Die Altdorfer Gemeinderätin Marlies Rieder wird durch Landrat Tobias Gisler ersetzt. Auch die Delegierten für die Bundespartei wurden an der Versammlung gewählt. Jahresrechnung und Budget der Mitte Uri wurden einstimmig und ohne Diskussion genehmigt. Eine Mehrheit sprach sich gegen die «10-Millionen-Schweiz»-Initiative aus, die Vorlage zum zivilen Ersatzdienst wird hingegen unterstützt.



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